Autor: Peter Lehwalder

Hallo, ich heiße Peter Lehwalder und bin evangelischer Pfarrer. Ich liebe meine Arbeit und den Kontakt mit Menschen. In meiner Freizeit wandere ich gerne und laufe, ich mag Bücher und spiele Online-Rollenspiele. Ich bin neugierig auf Gott und die Welt.

Wer seine Hand an den Pflug legt

Die Corona-Pandemie hält uns schon ganz schön lange in Atem. Vor ungefähr einem Jahr fing alles an, mitten im März, wir waren gerade auf Konfirmandenfreizeit. Dann kam der Shutdown mit einem Schlag. Die Schulen wurden geschlossen, die Gottesdienste abgesagt und Kontaktbeschränkungen erhoben. Das Wort „Shutdown“ kannte ich bis dato noch gar nicht. In den USA stand es für das Herunterfahren öffentlicher Einrichtungen infolge einer Haushaltssperre.

Doch was ein „Shutdown“ bedeutet, das haben wir inzwischen alle erfahren. Vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, musste abgesagt werden. Pläne wurden über den Haufen geworfen. Es gab nur wenige öffentliche Veranstaltungen und davon waren die meisten nur medial. Private Feierlichkeiten? Pustekuchen! Es war wie es in einem Lied der Band Silbermond heißt „ein anderer Sommer“, unter anderen Vorzeichen und unter anderen Bedingungen. Das Leben, wie wir es kannten, war stillgelegt und auch unsere Hoffnungen auf ein baldiges Ende dieser Krise erwiesen sich als falsch. So sehr wir noch im Sommer darauf gehofft hatten, dass es nun wieder aufwärts gehen würde, so sehr haben wir uns in dieser Einschätzung getäuscht.

Im Sommer glaubten wir aufatmen zu können und die Krise im Griff zu haben, doch nach den Ferien nahm die Pandemie einen neuen Anlauf und bekam stattdessen unser öffentliches Leben wieder stärker in den Griff. Es wurde Weihnachten, aber es war kein Weihnachten wie sonst. Es wurde still um Weihnachten, wirklich eine „stille Nacht“. Der neuerliche Lockdown, um einmal das andere Wort synonym zu gebrauchen, führt uns an die Grenzen unserer Belastbarkeit. Psychisch, aber auch wirtschaftlich bedroht die Pandemie unsere Gesundheit und unsere Existenz in immer weniger auszuhaltender Weise. Viele fragen sich, wie lange das noch so gehen soll und wie lange wir das noch aushalten können.

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Was ich verdient habe

Gott erinnere dich an deine Barmherzigkeit,
wir brauchen sie am Abend und am Morgen,
wenn es eng wird,
Wenn wir abgelehnt werden,
wenn wir Fehler machen,
wenn wir nicht mehr weiter wissen.
Gedenke deiner Barmherzigkeit,
wenn du annimmst, was nicht zu ändern ist,
wenn du verzeihst und fünf gerade sein lässt,
wenn du nach vorne schaust und nicht zurück.
Am Abend und am Morgen,
leben wir von Gnade und Barmherzigkeit,
sie kommt von dir und geht mit uns
von Anfang bis zu Ende.

Amen.

Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind,“ so lautet das Motto für den zweiten Sonntag der Passionszeit „Reminiszere“ (Gedenke).

Die Worte des Psalms erinnern uns noch einmal an die Jahreslosung dieses Jahres, die ebenfalls der Barmherzigkeit gewidmet ist. „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (LK 6,36)

Beide Sprüche betonen, wie wichtig Barmherzigkeit für unser menschliches Zusammenleben ist. Barmherzigkeit und Güte sind wie die Bibel weiß, Voraussetzungen menschlichen Lebens, das den Zusammenhang von Tun und Ergehen übersteigt. Barmherzigkeit unterbricht den Zwang der Kausalitätskette und ermöglicht eine zweite Chance.

Überlegen Sie einmal, wenn jeder nur das bekommen würde, was er oder sie verdient hätte? Wie wäre das? Einerseits erscheint es reizvoll, den gerechten Lohn für das, was wir getan haben, zu bekommen, und nicht hinten anstehen zu müssen und für einen gerechten Lohn streiten zu müssen. Viele würden sagen: wir haben uns das verdient, in welcher Hinsicht auch immer. Doch was ist schon gerecht? Schon verschiedene Tätigkeitsprofile lassen sich schwer miteinander vergleichen, und die Frage, was ist mir die eine oder andere Tätigkeit wert, regelt keine Ethikkommission, sondern der Markt.

Wenn ich sage, „ich hab mir das verdient,“ freue ich mich über meine Leistung und gleichzeitig über die in meinen Augen angemessene Belohnung dafür. Natürlich weiß ich, dass es neben mir noch andere gibt, die den gleichen Lohn verdient hätten, aber leider nicht entsprechend entlohnt werden. Das ist ärgerlich aber scheinbar unabänderlich. Leider ist unsere Welt so. Auf dem Papier wird Gleichheit und Gerechtigkeit groß geschrieben, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Märkte regeln, was wir verdienen und nicht zuletzt auch was wir wert sind. Eine simple Kosten-Nutzen-Rechnung entscheidet darüber, wer und was nützlich oder noch nützlicher ist. Dieses System hat sich über Jahrhunderte bewährt und es ist uns zur zweiten Natur geworden. Wir wenden es sogar auf uns selbst an. Alt geworden, sagen wir z. B., dass wir nur noch zu wenig zu gebrauchen sind, oder wir versuchen uns im Gegenteil noch irgendwie nützlich zu machen. Auch Menschen mit anderen Einschränkungen und Krankheiten möchten ihren Beitrag leisten und zeigen, dass sie etwas Wert sind und etwas können. Das Problem ist aber, dass wir unseren Nutzen unter Beweis stellen müssen, und dass dieser Nutzen von anderen bewertet wird und nicht allein von uns selbst. Insofern sind wir immer abhängig von gegenwärtigen Meinungsbildern und dem, was gerade gebraucht wird.

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Genug verzichtet – Fasten in der Krise

Vorschau in neuem Tab

In der Zeit vor Ostern ist fasten angesagt. Die traditionelle Fastenzeit im Christentum erstreckt sich von Aschermittwoch bis Karsamstag, bis Anfang April. Die Sonntage werden dabei nicht mitgezählt.

Laut Umfrage der Krankenkasse DAK Gesundheit verzichteten 64 Prozent der Deutschen für mehrere Wochen gezielt auf ein bestimmtes Genussmittel oder auf Konsumgüter. Schon vor der Fastenzeit gaben mit 73 Prozent fast drei Viertel an, in diesem Jahr auf Alkohol verzichten zu wollen. Gerne wird auch auf Süßigkeiten verzichtet. 68 Prozent wollen in dieser Fastenzeit keine Süßigkeiten essen, auf Fleisch will sogar fast jeder Zweite verzichten. Dagegen ist die Bereitschaft auf das Smartphone oder das Internet zu verzichten gesunken. Im Hinblick auf die Corona-Pandemie ist es sicher verständlich, dass man sich der einzig verbliebenen Kontaktmöglichkeiten nicht berauben möchte. Viele wolle auch während der Fastenzeit das Auto stehen lassen und zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren.

Worauf werden Sie liebe Leserin, lieber Leser in dieser Fastenzeit verzichten? Auf Schokolade oder Alkohol? Auf zu viel Autofahren oder Internetkonsum? Oder geht es Ihnen wie vielen im Moment, dass sie angesichts der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen genug haben von Verzicht und Entsagung?

„Ich faste und verzichte seit Monaten auf Kontakte, Geselligkeit, Gemeinschaft. In der Isolation jetzt auch noch auf das Stück Kuchen oder ein Schnitzel zu verzichten, auf gar keinen Fall! Das kommt nicht in Frage.“, Mit diesen Worten spricht eine interviewte Dame vielen Menschen aus dem Herzen.

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Richtiges und falsches Fasten

Das Feiern ist jetzt erst einmal vorbei. Die Coronazeit bot dafür diesmal auch keine echte Gelegenheit. Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Sie ist sieben Wochen lang und geht bis Ostern. Eine ganz schön lange Zeit, in der man sich vornehmen kann auf etwas zu verzichten und innezuhalten. Das tut gut und reinigt Körper und Seele. Die Fastenzeit bietet die Gelegenheit sich selbst und das Leben neu kennenzulernen und zu entdecken.

Worauf kann ich verzichten? Wovon bin ich abhängig? Wer darüber nachdenkt schärft seine Sinne für das, was wirklich wichtig ist und für das, was wir wirklich brauchen. Früher war das Fasten kirchlich und staatlich verordnet, heute ist es eine freiwillige Angelegenheit. Denn ich nehme mir die Freiheit auf etwas zu verzichten, es ist kein Zwang, niemand befiehlt es mir. Wenn ich freiwillig faste, spüre ich, wovon ich abhängig bin, aber auch was mich hält. Ich erlebe woran mein Herz hängt, was mich festhält aber auch eine ungekannte Freiheit den Dingen gegenüber. Ich kann etwas lassen und dadurch finde ich zu mehr Unabhängigkeit in meinem Leben. Ich kann da sein ohne etwas nutzen zu müssen und zu gebrauchen, es reicht mir, dass ich weiß, dass alles was ich zum Leben brauche da ist. Fasten führt vom Haben zum Sein.

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Licht der Erinnerung

Wie lange noch? Seit Monaten schon diese Unsicherheit. Bei jedem Besuch, den ich mir vornehme bleibt trotz aller Vorkehrungen die Sorge, dass ich womöglich das Virus zu jemandem bringe.

Wie lange noch? Wir versuchen durchzuhalten. Im Vergleich zu vielen anderen kann ich in meinem Beruf als Pfarrer weiterarbeiten, wenn auch mit Einschränkungen und Vorbehalten. Andere sind mittlerweile in ihrer beruflichen und geschäftlichen Existenz bedroht. Ich bin dankbar, dass wir inzwischen gelernt haben mit der Situation umzugehen, trotzdem bleibt natürlich auch bei mir die Sehnsucht nach Normalität, wie auch immer sie aussehen mag.

Wie viele andere auch, hoffe ich, dass wir uns in naher Zukunft wieder unbeschwert und ausgelassen begegnen können, ohne die Angst sich anzustecken und ohne den Zwang Masken tragen zu müssen. Jeden Abend schaue ich mir die aktuellen Zahlen, Inzidenzwerte, Neuansteckungen und Todesfälle im Fernsehen an. Es ist, als ob wir in einem Traum gefangen wären, hypnotisiert von Zahlen und Ängsten.

Ich hoffe, dass wir alle schon bald geimpft werden können. Andere Lösungen sind nicht in Sicht. Die Krise hat uns alle ermüdet, und je länger sie dauert, um so unruhiger macht sie uns und zehrt an uns. Wie lange noch? Wann ist es endlich vorbei mit dieser Pandemie?

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Alles Gute zum Geburtstag – vor allem Gesundheit

Großer Gott,
es ist schön, dass du mehr weißt als ich,
was war und was kommen wird.
Du hast den Überblick,
der mir oft fehlt.
Du richtest mich auf
und stellst meine Füße auf weites Land.
Dann öffnet sich der Himmel über mir,
und ich kann weit sehen.
Ich glaube, dass du weißt,
was du tust, und ich mich darauf verlassen kann,
dass du immer einen Weg findest,
den ich gehen kann.
Ja, das glaube ich,
darauf hoffe ich.

Amen.

In diesem Jahr sehen wir uns wahrscheinlich nicht zum Geburtstag. Deshalb müssen wir improvisieren. Ein Anruf muss genügen oder ein Kärtchen mit einem herzlichen Gruß. Auch wenn wir nicht miteinander feiern und uns die Hand reichen können, ist es doch gut zu wissen, dass eine oder einer an mich gedacht hat, an meinem Ehrentag. Ich bin nicht verlassen und vergessen, auch wenn heute niemand an meiner Tür anklopft.

An Geburtstagen schwelgen wir in Erinnerungen und schauen zurück wie es war, als Kind, auf die kleinen und großen Geschenke, die wir bekommen haben oder vielleicht auch schmerzlich vermisst haben. Wir gehen in Gedanken die Schritte durch, die es gebraucht hat erwachsen zu werden, Verantwortung zu übernehmen, eine Familie zu gründen und Geld zu verdienen. Das war nicht immer leicht. Neben dem Glück kamen auch Sorgen und mit der Freude auch so manches Leid. Wenn wir am Geburtstag zurückblicken sehen wir das Schöne, für das wir bis heute dankbar sind, aber auch das Schwere, auf dass wir gerne verzichtet hätten, dass uns aber ebenso geprägt hat wie alles andere. Vielleicht erkennen wir heute besser, woran wir gewachsen sind und was uns stark gemacht hat. Was uns dabei geholfen hat eine Krise zu überstehen und den Mut nicht zu verlieren. Vielleicht sehen wir klarer, und können genauer Auskunft geben über unser Leben und uns selbst, unsere Hoffnungen und Erfahrungen.

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Seid geduldig in Trübsal

Noch immer dauert die Corona-Pandemie an. Unsere Geduld wird auf eine harte Probe gestellt. Es gibt vielleicht schlimmere Probleme, aber es nervt trotzdem: Homeoffice, immer zuhause bleiben zu müssen, kaum Menschen zu begegnen, keine Sportveranstaltungen und kein Gesang in der Kirche. Das Coronavirus beschäftigt uns schon ein Jahr lang und immer wieder sagen uns unsere Politikerinnen und Politiker, dass wir Geduld haben sollen. Geduldig sollen wir auf einen Impftermin warten und genauso geduldig den wieder verschärften Lockdown einhalten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bat vor Kurzem um Geduld und genauso der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Er sagte in einem Interview: „Ich würde meine Enkel auch so gern mal wiedersehen. Aber ich kann nur um Geduld bitten.“

Das sind wir, glaube ich, so nicht gewohnt, zur Geduld aufgefordert zu werden und geduldig zu sein. Normalerweise soll es bei uns im Alltag und im Beruf schnell gehen. Am besten ist, immer sofort. Und gerade auch die Digitalisierung, die uns vielleicht über die Krise hinweghelfen soll, sorgt für weitere Beschleunigung. Wir versuchen durch Multitasking Zeit einzusparen, wir nutzen Speed-Dating um den richtigen Partner/in zu finden, alles soll möglichst schnell gehen. Doch statt dadurch mehr Zeit zu haben, werden wir immer unzufriedener und reihen Termin an Termin. Und da man nicht alle Möglichkeiten wahrnehmen kann, hat man trotzdem das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

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Gib mir Klarheit

Höchster lichtvoller Gott
Erleuchte die dunkle Nacht meines Herzens
Gib mir Klarheit im Glauben
Gewissheit in der Hoffnung
warmherzige Liebe
Öffne meine Sinne
und meine Gedanken
für deine göttliche Fülle.
Mein Gott,
bewege mein Herz,
dass ich den Weg finde
und ihn gehe,
so wie du ihn für mich ausgedacht hast,
so wie er für mich gut ist.

Amen.

Hochzeit zu Corona

Hochzeit zu Kana

In seinem Evangelium berichtet der Evangelist Johannes von einer Hochzeit zu der auch Jesus eingeladen war. (Johannesevangelium 2,1-11) Es war bestimmt ein fröhliches Fest mit erlesenen Köstlichkeiten und gutem Wein, Musik und Tanz. Doch als das Fest in vollem Gange war, ging der Wein aus. Maria, die Mutter Jesu, bemerkte es als Erste. Eine für alle peinliche Situation, und das womögliche Ende einer schönen Hochzeitsfeier. Doch Maria bat ihren Sohn Jesus zu helfen: „Sie haben keinen Wein mehr!,“ sagte sie zu ihm. Doch Jesus reagierte reserviert: „Was geht das mich an?“

Doch Maria ließ nicht locker und wies die Dienerschaft an, genau zu befolgen, was Jesus ihnen auftrüge. Und es dauerte gar nicht so lange bis Jesus die Wasserkrüge neu auffüllen ließ, und bald darauf ein Wunder geschah. Wie durch Zauberhand verwandelte sich das Wasser alsbald in Wein und sogar in besonders guten Wein. Das Fest konnte jetzt sorgenfrei weitergehen. Ein wunderbares Hochzeitsgeschenk, das uns bis heute in guter Erinnerung geblieben ist.

Wenn ich heute über diesen Text aus dem Johannesevangelium nachdenke, fällt mir ein, wie schwer wir es heute mit unbefangenem feiern haben. Feste sind nicht nur selten geworden, sondern sie sind auch verboten. In den Zeiten der Corona-Pandemie gelten Feste und Feiern als Hotspots für mögliche Infektionen. Und durch die auferlegten physischen Kontaktbeschränkungen machen Feste auch wenig Sinn. Es gibt keine Partys mehr und wenn überhaupt dann konnte wie zuletzt an Silvester nur im kleinen Kreis der Familie „gefeiert“ werden. Das ist schon nicht leicht für ältere Menschen diesmal keinen besonderen runden Geburtstag mit dem Bekannten- und Freundeskreis feiern zu können, doch für junge Menschen ist es ein einschneidendes Erlebnis, das es so noch nie gab. Von den jungen Menschen verlangen wir im Augenblick, dass sie lernen und fleißig sind, aber es fehlt der Ausgleich dazu, der Spaß und die Freude am Leben.

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Leben und leben lassen

Ein neues Jahr hat begonnen. Es fängt an wie das alte aufgehört hat, im Krisenmodus. Unsere Politikerinnen haben den Weihnachtslockdown noch einmal verschärft und sogar bis Ende Januar verlängert. Wir hätten es uns anders gewünscht und wären lieber optimistischer und freudiger ins neue Jahr gestartet. Aber wahrscheinlich geht es nicht anders und irgendwie war das auch vorauszusehen. Es gibt zwar Kritik an den verhängten Maßnahmen, da im Moment zu wenige Impfstoffe zur Verfügung stehen, aber es gibt kaum ernsthafte Alternativen. Immerhin wird inzwischen geimpft, sogar hier bei uns in Weilrod. Die Menschen im Seniorenheim Carpe diem in Hasselbach gehörten zu den Ersten und damit auch zu den Glücklichen, die in unserer Nähe geimpft werden konnten. Für alle weiteren über 80-jährigen, sollen die Impfungen Mitte Januar beginnen. Das lässt uns hoffen, dass wir die Pandemie in diesem Jahr wenigstens eindämmen können, wenn nicht sogar besiegen.

Die Lage ist ernst und stellt uns vor immer neue Herausforderungen. Jetzt müssen wir die zweite Infektionswelle bewältigen. Erneut sind Einschränkungen nötig, die nicht nur belastend sind, sondern auch existenzgefährdend. Einige Berufsgruppen und Betriebe sind dadurch verstärkt in Bedrängnis geraten. Natürlich ist unsere Hoffnung auf die Impfungen groß, doch so bald werden nicht in unsere alte Normalität zurückkehren können.

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