Schlagwort: Angst

Zum Neuen Jahr

Was ich Dir wünsche?
Vielleicht ein wenig Gelassenheit,
wenn du auf die Zahlen blickst
und die Nachrichten hörst.
Was an Dir liegt,
kannst du tun,
alles andere
liegt nicht in deiner Hand.

Vielleicht brauchst Du jetzt mehr Mut,
Dinge anzugehen, auszuprobieren,
anzufangen oder zu lassen.
Lass dich aber nicht von deiner Angst leiten,
sondern von deinem Vertrauen,
in Gott und die Menschen.
Deine Angst lähmt Dich,
sie macht Dich klein.
Wenn Du Dir ein Herz fasst,

wenn Du Dich ermutigen lässt,
bekommst du Flügel, Zeit und Raum.

Jetzt bist du unsicher und überlegst,
wie es weiter geht, wohin?
Du hast Pläne, und willst sie verfolgen,
nur drängen sollen sie Dich nicht.
Du hast Zeit. Dein Ziel wartet auf Dich.

Lass Dich leiten, aber nicht von
Ehrgeiz und Eitelkeiten,
sie sind vergänglich,
sondern von den Sternen,
die über Dir leuchten;
Von deinem Herzen, das im Rhythmus
des Lebens schlägt.


Lass Dich leiten, auf ewigen Wegen,
von Gottes Güte,
jeden Morgen, jeden Tag und jede Nacht,
von Anfang an bis zum Schluss.

Anfang eines Ausnahmezustandes

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

2. Tim. 1,7

Schwere Zeiten sind auf uns zugekommen

Liebe Gemeinde, es sind schwere Zeiten auf uns zu gekommen, die unseren Alltag komplett umkrempeln. Mit einem Male wird alles anders und es fühlt sich auch anders an.
Letzte Woche waren wir mit unseren Konfirmanden auf einer Freizeit im Odenwald. Wir haben die Vorstellung der Konfirmanden vorbereitet und waren guter Dinge, etwas Schönes zustande zu bringen. Die Stimmung war gut, und wir konnten uns intensiv mit dem Thema Rassismus beschäftigen. Unser Hauptproblem war das regnerische Wetter dieser Tage, und wir überlegten ob wir unseren Konfirmanden die geplante Stadtrallye zumuten sollten. Wir haben die Konfirmanden schließlich losgeschickt, und es ging auch irgendwie. Einen Tag später, es war mittlerweile Freitag, der 13. überschlugen sich die Nachrichten, die wir genauso wie unsere Konfirmanden meistens auf dem Smartphone verfolgten. Einige schauten sich am Abend vorher noch das Spiel der Eintracht via Internet an, das vor leeren Rängen stattfand und ein wenig gespenstig wirkte. Es war wie ein Auftakt für das, was noch kommen sollte, die Ausgangssperre, die Absage von Gottesdiensten, Restaurantbesuchen und jedwedem geselligen Beisammensein.

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