Schlagwort: Hilfe

Leben mit und in Krisen

Krisen kommt immer ungelegen. Man kann sie verdrängen, vermeiden kann man sie nicht. Sie gehören zu unserem Leben – mit all den negativen Gefühlen, die sie begleiten. Krisen fordern uns heraus, sie zeigen an, dass wir etwas ändern müssen, wenn wir unser Leben erhalten wollen. Das Wort „Krise“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Entscheidung“. Es gilt also zu entscheiden, wie es weitergehen soll und auf welchen Wegen wir sicher durch die Krisen kommen wollen. Wir müssen uns darüber klar werden, was uns wirklich wichtig ist und worauf wir nicht verzichten wollen und können.

Diese Fragen sind nicht so leicht zu beantworten. Jede und Jeder von uns wird darauf eine individuelle Antwort finden müssen. Auch in unserer Gesellschaft wird es darüber verschiedene Meinungen und Ansichten geben. Es geht um viel, um Arbeitsplätze, Wohlstand und um unseren je eigenen Lebensstil.

Was in ein paar Jahren sein wird, wissen wir jetzt noch nicht. Sicher ist aber, dass jede Krisen Spuren hinterlässt, die uns mehr oder weniger lang zu schaffen machen werden. Auch wenn sie überwunden werden können, ist nachher manches anders als vorher und das muss auch nicht falsch sein. Vielleicht müssen wir uns von manchen Dingen verabschieden, während sich neue Wege finden lassen. So ist es schon immer gewesen und wird es auch jetzt sein. Das Leben erfindet sich ständig neu.

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Steh auf und iss!

Steh auf und iss!

Monatsspruch Juli 2020: Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.

1. Könige 19,7

Worte eines Engels

„Steh auf und iss!“ Die Worte des Engels klingen wie ein Befehl und sind doch als Ermunterung gedacht. Mich erinnern sie an Erlebnisse aus der Kindheit, als ich morgens von meiner Mutter geweckt wurde. „Steh endlich auf“, sagte sie dann eindringlich oder auch „Zeit zum Aufstehen, das Frühstück ist fertig.“ Vielleicht haben Sie auch solche Erinnerungen. Der Aufforderung „aufzustehen“ hatten wir dann nachzukommen und das nicht unbedingt freiwillig, denn wir waren ja noch so müde und der Tag hätte auf uns sicher noch eine Stunde länger warten können. So unangenehm es damals gewesen sein mag, so tröstlich wirkt es doch heute auf mich, dass jemand da war, der mich geweckt hat und sich gekümmert hat. Als Erwachsene müssen wir uns selbst wecken, das Frühstück zubereiten und dann noch die Kinder daran erinnern, rechtzeitig aufzustehen.

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